Seelsorgeeinheit Karlsruhe SüdWest

Der katholischen Pfarrgemeinden Heilig-Geist Daxlanden, St. Josef Grünwinkel, St. Thomas Morus Oberreut

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Seelsorgeeinheit

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Behindertenhilfe für die Ärmsten der Armen

Eine wunderbare Kooperation mit der St.-Thomas-Moruskirche bzw.
der Seelsorgeeinheit Karsruhe Südwest
und der „Behindertenhilfe für die Ärmsten der Armen" in Obereut.

Behindertenhilfe

Seit 10 Jahren sind wir in der ehemaligen Notkirche in der Albert-Braunstr. Oberreut mit unserem Hilfsprojekt tätig. Hier befindet sich unser Lager und Werkstatt, in der Hilfsmittel wie, Rollstühle, Toilettenstühle, Gehhilfen, Prothesen, Krücken etc.repariert und bis zum Containerversand gelagert werden. Wir unterstützten bisher Behinderte in den Ländern, Afghanistan, Burundi, Ruanda, Kenia, Bolivien, Peru, Honduras, El Salvador, Nicaragua, Sri Lanka, Rumänien u.a..
In der zurückliegenden Zeit haben wir mindestens 15000 behinderte Kinder u. Erwachsene mit Hilfsmittel versorgen/unterstützen können. Dazu wurden bisher 35 Container in die genannten Länder verschickt. Diese Hilfe ist nur möglich durch die Verwendung/Nutzung der ehemaligen Kirche, worüber wir Herrn Pfarrer Koffler und Herrn Pfarrer Klauser sehr, sehr dankbar sind.

Was wollen wir:
Wir wollen behinderten armen Kindern und Erwachsenen durch die Bereitstellung unserer Hilfsmittel dabei helfen, ein klein wenig mehr Würde,
Beweglichkeit und Lebensqualität (im Einzelfall vielleicht auch eine bessere Zukunft) zu verschaffen. Kinder sind auf die Hilfe von uns Erwachsenen angewiesen, was aber, wenn die Eltern dazu nicht in der Lage sind? Deshalb ist Hilfe für die Kinder oft auch Hilfe für die Eltern, um dann ihren behinderten Kindern helfen zu können.

Durch die Aushändigung eines Hilfsmittels erfahren die Behinderten positive Aufmerksamkeit und eine Form von Wertschätzung innerhalb der Familie aber auch von ihrem Umfeld. Es passiert immer wieder dass die Behinderten aus ihrer Isolation heraustreten und am Gemeinschaftsleben teilhaben können.

Wer sind wir:

Behindertenhilfe

Wie realisieren wir die Hilfe, damit sie bei den Behinderten auch ankommt:
Wir sammeln hier in Baden-Württemberg, die Hilfsmittel von den unterschiedlichen Spendern. Falls notwendig reparieren wir diese Teile, lagern sie bis zum Transport in der ehemaligen Kirche in Karlsruhe-Oberreut ein, verschicken diese dann in der Regel  mittels einem Container.
Ist der Container im Zielland angekommen, reise ich (Hans-Peter Dentler) auf eigene Kosten nach und verteile die Hilfsmittel persönlich an die einzelnen Behinderten. Dabei mache ich ausführliche Tests mit dem jeweiligen Bedürftigen, um das optimale Hilfsmittel für diesen auszuwählen. Die Verteilung des Containerinhaltes nimmt etwa 4-8 Wochen in Anspruch. Ich erfahre bei den Besuchen immer wieder hautnah, was es bedeutet in Armut zu leben, wenn dann noch eine Behinderung dazu kommt, ist das Maß an Not nicht mehr „steigerungsfähig". Die Finanzierung von Ersatzteilen, Containerversand, Zoll- und Verteilungskosten in den einzelnen Ländern wird mit Spendengeld realisiert.

Das Diakonische Werk in Karlsruhe hat unserem Projekt ein Spendenkonto und die dafür notwendige Verwaltungsstruktur zur Verfügung gestellt. Ich bin sehr dankbar für diese Hilfe.
Alle Auslagen werden von mir vorfinanziert.
Ist Spendengeld auf dem Konto, erhalte ich die Kosten gegen Vorlage der Belege erstattet. Konto: Diakonisches Werk Karlsruhe Konto 9002205 bei der Sparkasse Karlsruhe BLZ 66050101, wichtig Stichwort „Dentler", da es sich um ein Sammelkonto handelt.

Kontakte:
Frau Born von dem Pfarrbüro der St. - Thomas - Moruskirche.
In der Regel sind wir am Dienstag und Donnerstag von 08:30 - 12:30 in der ehemaligen
Notkirche am Arbeiten und dort anzutreffen.
Alle Hilfsmittelübergaben an die Behinderten sind dokumentiert, mit Anschriften, Fotos etc. und können bei mir eingesehen werden.
Vielen Dank, dass sie diesen Bericht gelesen haben.

Herzliche Grüße
Hans-Peter Dentler