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Firmung 2011 - Zwischenstand nach dem Anmeldeabend
Vom 25.-27.11.2011 werden in unserer Seelsorgeeinheit ca. 117 Jugendliche gefirmt. Eingeladen zur Firmung sind die Jahrgänge 1995/96.
Bereits zum vierten Mal findet die Vorbereitung zur Firmung über bzw. bei Firmfahrten statt. Das lockt inzwischen auch vermehrt Jugendliche aus Nachbargemeinden an, sowie Klassenkameraden und Freunde unserer Firmlinge. 42 Teilnehmer fahren in der letzten Ferienwoche der großen Ferien mit Kleinbussen nach Assisi. Im Programm ist hier auch ein Tag in Rom. Nach Hundseck gehen an einem Wochenende im Oktober 21 Jugendliche. Das Kloster Münsterschwarzach besuchen an zwei Wochenenden insgesamt 19 Firmlinge; frühe Gottesdienste inklusive. Das Firmcamp nach Münnerstadt geht über 6 Tage in den Pfingstferien; hier sind es 11 Teilnehmer. In den Herbstferien fahren 9 Jugendliche nach Taize, zusammen mit einer Gruppe aus St. Konrad und Heilig Kreuz. Drei unserer Firmlinge sind dann bereits 18 und gehören somit zur Gruppe junge Erwachsene. Auf den Pilgerweg nach Santiago lassen sich 16 Jugendliche ein, die in zwei Gruppen um einen Tag versetzt in der letzten Ferienwoche der großen Ferien 100km wandern.
Die Firmlinge werden vom Firmteam der Seelsorgeeinheit, Hauptamtlichen und weiteren Ehrenamtlichen begleitet. Immer wieder hören wir aus der Gemeinde Anfragen, ob das denn sein muss, dass die Jugendlichen soweit fahren. Es kostet ja auch alles Geld. Von der finanziellen Seite her ist für jeden etwas dabei; geht etwas gar nicht kann Unterstützung gewährt werden. Es ist schwer, die Jugendlichen von heute zu erreichen. Der traditionelle „Firmunterricht" erreicht die Jugendlichen nicht. Die Jugendliche gehen vielen Aktivitäten nach und machen ungern Abstriche. Da ist der Fussball oder der Tanzkurs für den einzelnen dann wichtiger. Bei den Firmfahrten sind die Jugendlichen für 3 bis 7 Tage zusammen. Es ist einfacher ins Gespräch zu kommen, Kontakte zwischen den Begleitern und den Jugendlichen und unter den Jugendlichen zu knüpfen, ein kleines Weizenkorn des Glaubens zu pflanzen. Es entsteht ein positives Gemeinschaftsgefühl was teilweise noch lange anhält. Die Jugendlichen treffen sich vor und nach den Fahrten und der eine oder andere kann mit Kirche etc. wieder etwas anfangen.
Die positiven Berichte der Jugendlichen die dabei waren, haben uns ermutigt diesen Vorbereitungsweg weiter zu gehen. Wie auch schon bei der Erstkommunion können wir auch bei der Firmung nur den Samen in die jungen Menschen legen. Wir haben die Hoffnung, dass der Samen ein Stück positive Erinnerung in Verbindung mit Kirche und Glauben hinterlässt und der eine oder andere Samen dann doch aufgeht und reiche Frucht bringt.
Für das Firmteam
Agnes Obert

